Besseren Sex mit Feminismus!

Ja, ich geb zu, der Titel ist etwas reißerisch, aber weil ja auch immer das Dating-Argument kommt, wenn es in einer Diskussion um Sexismus geht, will ich mal aufschreiben, warum ich nur noch Feministinnen daten will.

Nachdem ich eine Runde über Sexismus abgerantet hab, hat mir eine Freundin gesagt, dass es ihr lieber gefallen würde, wenn ich schreiben würde was genau MIR der Feminismus gebracht hat, aus meiner Perspektive. Tja, und daraus ist dieser Blogpost entstanden, der keinerlei Anspruch auf Objektivität beansprucht. 😉

Als erstes ist mir das „Aber wie soll Mann dann noch flirten?“-Argument eingefallen, das im Verlauf solcher Diskussionen früher oder später immer wieder fällt. Dabei ist gerade der Umgang im feministisch orientierten Umfeld[1] so unendlich viel entspannter und liebevoller. Das liegt sicher auch daran, dass die Menschen dort in der Regel viel reflektierter und offener sind.

Das fängt schon mit dem Umgang miteinander an, wenn ich zum Beispiel ohne Hintergedanken mit dem Geschlecht spazieren gehen kann, das ich anziehend finde und keine Erwartungen haben oder erfüllen muss.

Wir können auf Augenhöhe aufeinander zugehen und dabei nach der Devise: „Alles kann, nichts muss.“, so viel offen und gleichzeitig möglich lassen. Mit so vielen unterschiedlichen Perspektiven und Ideen, aus denen so viel schönes erwächst. Ich kann ganz niederschwellig fragen und bekomme ehrliche Antworten.

Wenn was nicht passt, wird es ganz offen gesagt und wenn es schön ist kann es auch gesagt werden, Komplimente sind ehrlich und berühren ganz ganz tief… Genau deswegen brauche ich Feminismus!

Und was hat jetzt die Überschrift mit dem Artikel zu tun? Nichts, nämlich genauso viel wie Sexismus mit Sex zu tun hat…

Weiterführende Links

  1. Woran erkenne ich ein Awares Umfeld? Das Ally-Quiz von kleinerdrei.org ist ein guter Indikator (Julie: „Schlechte Verbündete – Das Quiz“, kleinerdrei.org, http://kleinerdrei.org/2014/03/schlechte-verbundete-das-quiz/, abgerufen am 18.03.2014).
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