Über das „Tone Argument“

Im Folgenden eine Tweet-Folge zum Thema „Tone Argument“ mit freundlicher Erlaubnis von @thisisTQ veröffentlicht:

Ich verstehe gut, dass das Konzept des Tone Argument schwer zu verstehen ist, ich habe auch lange gebraucht. Es ist aber sehr wichtig.[1]

Es beinhaltet mehrere Ebenen. Ich kann mal versuchen, sie kurz zu verdeutlichen:[2]

  1. Privilegierte haben das Privileg, von Marginalisierten einen „anständigen“ Ton zu verlangen. Andersherum geht das nicht, Machtgefälle.[3]
  2. Immer brav sein bringt ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weiter. Man wird ignoriert oder belächelt.[4]
  3. Kritik nur in einem bestimmten Modus vorbringen zu dürfen, ist ermüdend. Vor allem, wenn man die gleiche Diskussion zum 100x führt.[5]
  4. Diskriminiert werden frisst an sich schon Energie. Und bei der Diskussion geht es für Diskriminierte um was. Emotionen liegen näher.[6]
  5. Emotionen als Mittel zu verwenden, um Meinungen zu diskreditieren, ist an sich bereits ein Akt der Machtausübung.[7]
  6. Das Argument lenkt vom Thema ab (Derailing) und verlagert den Konflikt auf eine persönliche Ebene.[8]

Tweets:

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

 

 

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